Montag, 9. April 2012

Planung und Werkvertrag

Unser Gussek Haus

Die Planung mit Gussek wurde im Vorfeld ausschließlich übers Telefon abgewickelt. Eine
recht nette Dame stand uns zu jeder Tageszeit telefonisch oder per Mail zur Verfügung.
Da Gussek Haus kein Musterhaus in unserer Gegend hat, bekamen wir von der Hausplanerin
zwei Adressen mit Gussek-Häusern in unserer Umgebung. Diese suchten wir auf und konnten
sogar mit einer recht netten Dame sprechen, die in einem der Häuser lebte. Sie war sehr
zufrieden mit ihrem Haus, und das deckte sich auch mit diversen Bautagebüchern im
Internet.
Nach einigen Planungsexperimenten mit dem Hausmodell "Kastanienallee" stiegen wir um
auf das Modell "Birkenallee", weil wir sonst mit dem Platz im Erdgeschoss nicht zurecht
kamen.
Die Entscheidung fiel letztendlich auf "Birkenallee", ohne Keller - nur mit
Bodenplatte. Baubeschreibung "Primus", Ausbaustufe "Fast-Fertig". Die Bodenplatte wird
durch die Firma Gussek Wolts hergestellt.
Am Karfreitag besuchte uns die Hausplanerin dann zu hause und wir konnten in einem etwa
eineinhalbstündigen Gespräch unser Haus planen. Die von Ihr erstellten Vorabpläne
erreichten uns dann wieder per Mail, und nach einigen Änderungen unsererseits bekamen
wir den Werkvertrag zugeschickt.
In diesen ließen wir dann auch noch folgende Sonderwünsche mit aufnehmen:
- Das Erdgeschoss soll komplett gefliest werden
- 3-Fach-Verglasung (war in unserer Baubeschreibung "Primus" noch nicht Standard)
- Holz-Alu-Fenster
- Vorbereitung Edelstahl-Außenkamin
- Im gesamten Haus Fußbodenheizung
Außerdem beantragten wir einen Termin zur Vorbemusterung. Darauf sollte man unbedingt bestehen. Die Vorbemusterung ist übrigens auch bereits vor der Unterzeichnung des Werkvertrages möglich. Man sollte sich hier nicht vom Verkäufer drängen lassen.

WICHTIGES ZUM WERKVERTRAG:
In unserem Werkvertrag waren zu diesem Zeitpunkt noch zwei Vorbehalte: 1. Die Finanzierung stand noch nicht sicher fest. 2. Das Baugrundstück gehörte uns noch nicht.
Wenn im Werkvertrag Vorbehalte sind, tut sich bei Gussek auch nichts. Also gar nichts.
Wirklich nichts!
Es ist extrem wichtig, sofort die Vorbehalte löschen zu lassen (e-Mail oder Brief an Gussek), sobald solche Punkte geklärt sind. Uns hat das leider im Juni 4 Wochen gekostet, in denen wir auf Reaktionen von Gussek warteten, die aber - natürlich - auf die Löschung der Vorbehalte unsererseits warteten. Man wird von Gussek auch nicht darauf hingewiesen, dass da noch Vorbehalte sind. Außer man fragt explizit nach. Natürlich lag der Fehler da bei uns.

Die Kommunikation mit Gussek während der Planungsphase ist ein wenig dürftig. Das haben wir inzwischen feststellen müssen.
Uns fehlt - als unerfahrene Bauherren - jemand, der uns bildlich gesprochen "an die Hand" nimmt, und durch die Planungsphase führt. Hier wäre etwas mehr offensives Verhalten von Gussek sehr beruhigend und wünschenswert gewesen.

Sonntag, 1. April 2012

Grundstück und Finanzierung

Die Baugrundstückssuche war eine Odyssee. Wir wollten keinesfalls in eines dieser
vollgestopften, mit viel zu kleinen Parzellen zerstückelten Neubaugebiete, sondern uns
strebte eher das ruhige Leben auf dem Land vor. Am besten in ein bereits gewachsenes
Baugebiet. Nach ca zwei Wochen stießen wir dann auf ein schön und auch günstig
gelegenes, bereits voll erschlossenes Baugrundstück mit etwa 650 qm und haben es uns
reservieren lassen.
Parallel dazu hatten wir auch schon die ersten Gespräche mit unserer Bank und erfuhren
von dem momentan herrschenden niedrigen Zinssatz. Das ermutigte uns zusätzlich den Schritt des Bauens zu wagen.

Sonntag, 18. März 2012

Die Idee

März 2012

Die Idee zu Bauen wurde bei uns etwa Mitte März 2012 geboren. Das Haus in dem wir zur Miete wohnen soll verkauft werden. Selbst kaufen kam für uns nicht in Frage, da das Objekt zu groß und zu teuer ist. Bestandsimmobilien gab es im Moment gerade keine interessanten, und so beschlossen wir selbst ein Haus zu Bauen. Der Einfachheit halber und weil es möglichst schnell gehen soll, entschieden wir uns für ein Fertighaus.

Eine Woche Urlaub verschaffte uns die Möglichkeit uns intensiv mit diversen Fertighausfirmen zu beschäftigen und diverse Angebote einzuholen. Parallel dazu waren wir auf der Suche nach einem passenden Bauplatz.

Nach viel Recherche und Gesprächen entdeckten wir irgendwann die Firma Gussek Haus. Ein norddeutscher Anbieter, der bei uns in Süddeutschland recht unbekannt ist. Die Grundrisse der Häuser und auch die Preise schienen uns sehr attraktiv und wir nahmen ersten Kontakt auf.

Sehr interessant für uns war auch die Tatsache, dass Gussek seine Häuser auf Wunsch ohne Aufpreis verklinkert. Das gefällt uns sehr und ist als Hausfassade vollkommen wartungsfrei. Andere Fertighausfirmen verlangen für das Vormauern von Klinkersteinen bis zu 15.000 Euro Aufpreis.
Vormauern mit Klinkersteinen ist in Süddeutschland unüblich, und so wird es in der Regel von den Hausbaufirmen auch nicht angeboten.