Donnerstag, 23. April 2015

Stauden, Stauden, Stauden, ...

... Stauden, Stauden, Stauden, Stauden ...


Die Bauherrin manifestiert sich gerade ihren persönlichen Prachtgarten. Die Lagerstätte mit den rund 500 Stauden sieht mittlerweile schon sehr leergeräubert aus und die Pflänzchen sind zu einem Großteil an ihren Bestimmungsorten. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir jetzt "fertig" wären ... ganz im Gegenteil ... Es muss Nachschub her ... ;-)
Hier einige Impressionen:


Wettpflanzen bei den Kühnhardts
Die heimischen Bienen und Hummeln freuen sich bereits!
Hieraus sollen in einigen Jahren mal prächtige,
über unsere Mauern hängende Blütenkissen entstehen.
Es könnte eng werden: Pflanzdichte im
Dschungel-Modus!

Freitag, 17. April 2015

Büsche & Bäume

Die erste Etappe ist geschafft! Wir haben circa 50 Büsche und Bäume in unseren Garten gepflanzt. Die Büsche werden zusammen mit Stauden und Steinpflanzen eine schöne, dichte Hecke zur Straße und zum Nachbargrundstück bilden. Im Moment sieht natürlich alles noch recht gaukelig aus und die Büsche sind bestenfalls erst zu erahnen ...
Heute haben wir bereits für die nächste Etappe eingekauft: Etwa 500 Staudenpflanzen warten auf die fleißge Einpflanzarbeit der Bauherrin in der kommenden Woche ... Fortsetzung folgt!
Hier einige Bilder - die sagen (wie immer!) mehr als tausend Worte:

Wichtige Arbeitsvorbereitung: Die Pflanzschnur mit
den Abstandsmarkierungen. Denn: ...
... die Bauherrin überlässt selbstverständlich keine
einzige Pflanze dem Zufall! In diesem Plan steckt die
Recherchearbeit mindestens eines ganzen Jahres! :-)
Dienstag Abend: Es ist soweit! Die Pflanzen wurden geliefert!
Auch der Hausbaum
steht schon .... (fast ...)
Donnerstag abend: Die Hecke ist gepflanzt.
Etwa 50 Büsche und Bäume sind jetzt an ihren Plätzen.
Der Hausbaum steht jetzt
wirklich, und ist gut
gesichert.
 
Die längsseitige Hecke
Hier blüht uns noch etwas: Jede Menge Arbeit!
Circa 450 Pflanzen ... Und die werden garantiert  nicht reichen ...

Montag, 13. April 2015

Gartenträume werden langsam wahr!

Der mehrmonatige Dornröschenschlaf ist vorbei! Endlich passiert auf unserem Grundstück wieder etwas! Die mittlerweile eineinhalbjährige Planung der Bauherrin was Büsche, Stauden, den Teich und die sonstige Flora (und Fauna) um unser Haus angeht, beginnt langsam Gestalt anzunehmen.

Die letzten Tage verbrachten wir bei zum Teil traumhaften Wetter streckenweise sogar auf allen Vieren. Bewaffnet mit Unkrautstechern, Eimerchen, Spaten, Schaufeln, Hacke und Arbeitshandschuhen zogen wir uns Verletzungen an diversen Gelenken, der (gefühlt kompletten) Muskulatur und vor allem den Händen zu. Direkt am ersten Tag begann für die Bauherrin der Rekonvaleszenzprozess an Ihrer rechten Hand, in deren Innenfläche sich eine etwa Ein-Cent-Stück große, nach dem Aufplatzen Stigmagleich blutende Blase manifestierte. Das passte ganz wundervoll in die Nachosterzeit. Einige Tage, eine Tube Wundsalbe und dem kompletten Mullbindeninhalt eines unserer Kfz-Verbandskasten-Nachfüll-Sets später blickten wir schon wieder lächelnd auf diese Episode zurück. An den Händen bandagiert wie ein Boxer der Gewichtsklasse Feder bis Fliege, konnte die Arbeit direkt am darauffolgenden Tag wieder aufgenommen werden.

Bis zum vergangenen Donnerstag war für uns übrigens auch das Auftreten eines kapitalen Sonnenbrandes im sogenannten Maurerdekolleté eine nahezu unvorstellbare Kuriosität, die wir nicht glauben würden, hätten wir sie nicht am eigenen Leib erfahren. (Die Fotos hierfür würden eh dem Jugendschutz zum Opfer fallen und wurden leider ersatzlos gestrichen ...)

Die Tatsache, dass mir beide Hände einschlafen sobald ich mich in eine liegende Position bringe, kannte ich ja bereits schon aus der Bau- und Umzugsphase. Immerhin bewahrte mich dieser Zustand vor zu viel Nachtruhe, die, vor allem in einem Urlaub in dem ein viel zu eng gestrickter Zeitplan damoklesschwertgleich über mir schwebte, hinderlich an dessen Durchführung war.

So! Genug palavert! Lassen wir Bilder sprechen!
Viel ist aber im Grunde noch gar nicht passiert. Dennoch wird es hier demnächst wieder verstärkt (Tages-)aktuelle Meldungen geben, die nach Abschluss der Außenarbeiten zu einem Sammel-Posting zusammengefasst werden.

Morgen kommen unsere bestellten Bäume und Heckenpflanzen. Dann wird es ernst und der Garten bekommt Leben ... Fortsetzung folgt! :-)

Der Schein trügt: Diese traumhafte Gartenbegrünung war
leider weder geplant noch erwünscht.

Anhängliches Unkraut: Von dem Zeugs haben wir ungelogen
sicherlich 400-500 Kg auf die Deponie gefahren!


Solche Unkrauthaufen lagen zu Duzenden auf unserem Claim.
Barriere gegen Wiesenkräuter:
Um dem mittelfristig unbebautem
Nachbargrundstück Paroli
bieten zu können, hilft nur noch
die Unkrautfolienblockade.
Zwei Tonnen Blumenerde (Premium!) vs. 6 Tonnen Sand (nass).
Die Erde ist handgeschaufelt, der Sand kam mit dem Kipper.
Leider lagen 1,5 Tonnen davon auf dem Gehweg.
Also: Wieder schaufeln!
Und hier der Bastelwastel-Tipp für kreative Pflasterarbeiten:
Handgearbeitete Bienenbeißerschutzhüllen ...
... die eine durchgehende Ventilation auch im bereich
Höhergelegener Kiestraufen ermöglichen. :-)
Detailbilder in noch nicht eingebautem Zustand
folgen noch. Muss ich erst heraussuchen ...


Dienstag, 14. Oktober 2014

Unser Carport mit Geräteschuppen

Es ist vollbracht: Wir haben einen Carport gebaut! *brusttrommel*
Es war eine Wahnsinnsarbeit und unsere geschundenen Körper lechzten zwischenzeitlich nach einer mehrwöchigen Pause.
Die Planung für den Carport haben wir bereits vor den Pflasterarbeiten im Dezember 2013/Januar 2014 fertiggestellt. Hier mussten Punktfundamente unter der Pflasterdecke vorbereitet und ein Erdkabel für die Stromversorgung verlegt werden.

Ab dem 8. September 2014 ...
... wurde es dann ernst: Das Holz war bestellt, gesägt und vorbereitet und lag im Sägewerk bereit. Wir wollten das Holz so gut wie möglich schützen, und versahen es mit einem Anstrich Tiefengrundierung mit Bläueschutz und danach mit einer Wetterschutzfarbe. Vier Tage lang waren wir zu zweit jeweils 10-12 Stunden täglich mit Streichen beschäftigt.

Tonnen über Tonnen über Tonnen an Holz ...

Freitag, 12.9.2014:
Bei strahlendem Dauerregen wurde das gesamte Bauholz dann am Freitag Nachmittag bei uns in die Einfahrt geliefert. Natürlich haben wir das Holz selbst vom Laster geladen - Kräne sind für Sissies!

Der Bausatz ist da - es kann losgehen!

Samstag, 13.9.2014:
Glücklicherweise hatten wir viel Hilfe von Freunden, Verwandten und Bekannten und konnten den Carport aufstellen und das bereits mit Holz verschalte Dach mit einer Unterspannbahn grob abdichten. Die ersten vier Pfosten wurden auch schon mit den Fundamenten verschraubt.

Das Ergebnis nach dem ersten Montagetag.

Freitag, 19.9.2014:
Die Dachpfannen wurden geliefert. Wir haben das selbe Modell wie auf unserem Hausdach gewählt: Braas Frankfurter Pfanne in Seidenmatt.

Samstag, 20.9.2014:
Nach einer Woche Rekonvaleszenz ging es um 8 Uhr endlich weiter mit dem Vernageln der Dachlatten und den Spenglerarbeiten. Die Dachrinnen und Fallrohre wollten wir ursprünglich von der gleichen Firma wie an unserem Haus haben: Lindab. Leider ist das ein dänischer Hersteller, der in Deutschland nicht an Endkunden liefert. Wir haben uns dann für eine optisch ähnliche Alternative entschieden.
Nachdem die Dachrinnen befestigt waren, wurde das Dach gedeckt und das Grundgerüst des Schuppens zusammengebaut. Eine fertige Tür haben wir im Baumarkt erstanden und zwei Fenster werden noch in Eigenkonstruktion entstehen. Der Schuppen soll noch komplett mit Nut-und-Feder-Brettern verschalt werden.

Das Dach ist gedeckt und Schuppen wurde vorbereitet.

Montag, 22.9. bis Samstag, 27.9.2014:
Der Schuppen ist komplett verschalt worden.

Samstag, 4.10.2014:
Der Schuppen hat einen zweiten Anstrich erhalten und das Gerüst ist abgebaut worden. Die Fenster wurden gebastelt und die noch offenen Punktfundamente soweit möglich wieder zugepflastert.

Wenn jetzt unser Zimmermann mit der Handkreissäge noch einen geraden Schnitt an der Unterkante vollzieht, können wir die Unterkante ringsherum mit einem Lochblech versehen, und den Schuppen rechtzeitig vor dem Winter endlich noch einräumen.

Fertig! :-)


Fügt sich relativ harmonisch ein: Unser Fuhrpark-Stall.
Pflaster Dir einen! Das Bauherrchen hat hier
erstaunlich akurat gearbeitet.

UPDATE: Tipps & Tricks: 
Lochbleche für die Carport-Unterkante
Um zu verhindern, dass ungebetene Gäste wie Mäuse, handtellergroße Spinnen, Ratten, Marder oder die Spielsachen der Nachbarskinder unter der Holzverschalung in den Schuppen gelangen können, aber noch genug Luft zur Belüftung des Schuppens durchkommt, wollten wir den Bereich mit Lochblechen schließen. Nach einiger Recherche fiel uns im Internet ein Edelstahl Dachrinnenschutz auf. Dabei handelte es sich um jeweils sechs Platten à 50 cm Länge, also insgesamt 3 Meter Edelstahl-Lochblech in der passenden Höhe für 36 Euro. Das war relativ günstig und schien uns leicht zu verarbeiten. Wir benötigten sechs solcher Packungen.
Mit einer Blechschere und einigen Edelstahlschrauben inklusive Beilagscheiben ging es dann ran ans Werk. Das Ergebnis könnt Ihr hier bewundern:
Zweckentfremdet: Dachrinnenschutz als Lochblechbordüre ...
... um den Schuppen am Carport herum. Passt einwandfrei!
Von innen: Verschraubt mit kurzen Edelstahlschrauben.

Ums Haus herum haben wir auch noch einiges getan:
Die Kiestraufen wurden endlich fertiggestellt, nachdem die Regenfallrohre endlich (!) vernünftig angeschlossen wurden. Außerdem ist unsere Eingangsstufe seit geraumer Zeit (fast) fertig. Leider muss noch um das Regenrohr herumgepflastert werden und ein Fugenzement eingefügt werden. Ob das dieses Jahr noch etwas wird ist leider fraglich ...


Für dieses Jahr schließt sich unser Bautagebuch hiermit.
Im kommenden Frühjahr geht es dann weiter mit unserem Gartenteich und dem Bepflanzen des Gartens.
Wir melden uns wieder, sobald etwas geschieht! :-)


Und hier noch einige Impressionen:


Dienstag, 12. August 2014

Unsere Heiz- und Stromkosten nach einem Jahr

Unsere Heizkosten/Kosten für Warmwasseraufbereitung
Vor einem Jahr haben wir unseren Flüssiggastank volltanken lassen. Gestern war es soweit, und er wurde nach 12 Monaten erneut befüllt. Es passten genau 1.291 Liter Propangas hinein und die Füllung kostet uns 720,21 Euro. Daraus errechnen sich monatliche Gaskosten von 60,01 Euro. Das ist unterhalb unseren Erwartungen, was allerdings auch zwei gewichtige Gründe hat:
1. Der Winter 2013/2014 war ausgesprochen mild. Temperauren unterhalb des Gefrierpunktes waren eher die Seltenheit. Niederschläge als Schnee oder Dauerfrost gab es so gut wie nie.
2. Durch ein sehr sonniges und trockenes Frühjahr 2014 läuft unsere Solaranlage seit März auf Hochtouren, und erzeugt um die 200 KWh Heizenergie für die Warmwasserbereitung pro Monat. Somit hatte die Gastherme seit Anfang Juni, bis auf vielleicht drei, vier Tage, Pause und wurde prinzipiell das gesamte Jahr 2014 durch die Solarthermieanlage gut unterstützt.

Unser Haus (160 qm, ohne Keller) wurde im vergangenen Winter ausgiebig beheizt. Im Wohnzimmer/Esszimmer/Küche herrschten durchgängig Temperaturen zwischen 22°C und 23°C. Im Badezimmer war es sowieso immer schön warm, auch ohne den Zusatzheizkörper, den wir uns im Nachhinein hätten komplett sparen können (Wir haben in unserem großen Badezimmer aber auch ausreichend Bodenfläche für die Fußbodenheizung). Nicht beheizt wurde der Technikraum, die Diele und die Galerie, das Arbeitszimmer und die Abstellräume. Ansonsten lief die Fußbodenheizung von Mitte September bis April praktisch durch.
Die Thermostate regelten, sobald das Haus durch Sonneneinstrahlung aufgewärmt war, die Heizung sofort ab. Die Heizung war im Übrigen auch durch den Vaillant-Service so perfekt eingestellt, dass auch die Heizkurve sehr gut funktioniert hat, d. h. je kälter es draußen wird, wird auch die Vorlauftemperatur der Heizanlage wärmer geregelt, so dass in den Wohnräumen möglichst immer die selbe Temperatur herrscht.

Unser Warmwasserverbrauch ist, obwohl wir nur ein Zwei-Personen-Haushalt sind, relativ hoch, und hier spielt die Solaranlage wirklich ihre Stärken aus. Ein zusätzliches Solarpaneel und ein größerer Warmwasserspeicher kann sich schon nach einigen Jahren auszahlen. Bei einem Haushalt mit vier oder noch mehr Personen würde ich es unbedingt empfehlen. Auch in unserem Bekanntenkreis sind die Solarthermieanlagen sehr effizient. Ob sich eine zusätzliche Solarthermieunterstützung der Heizungsanlage im Winter hingegen auszahlt wage ich ehrlich gesagt zu bezweifeln, denn die Sonnenausbeute im Winter ist teilweise sehr gering. Scheint hingegen die Sonne im Winter, brauche ich auch kaum Heizung.

Unsere Stromkosten
Unser monatlicher Abschlag bei Yello Strom beträgt seit einem Jahr 63 Euro/Monat. Vor sechs Wochen erhielten wir eine Rückzahlung von 67,89 Euro, woraus sich effektive Stromkosten von 57,34 Euro pro Monat errechnen. Auch das liegt unterhalb unseren Erwartungen.
Wir haben aber bei der Hauskonzeption bewusst auf diverse elektrisch betriebene Zusatzgeräte wie elektrische Jalousien, eine Belüftungsanalage oder gar eine Wärmepumpe, verzichtet.

Unter dem Strich sind wir von den laufenden Kosten, was Gas und Strom betrifft, sehr positiv überrascht. Die gute Dämmung des Hauses, und die moderne Haustechnik zahlen sich hier wirklich aus. Für unsere Vorgängerwohnung mit 120 qm Wohnfläche hatten wir dank mangelhafter Dämmung und äußerst zugigen Fenstern mehr als doppelt so hohe Heizkosten.

Hier würden uns auch die Erfahrungen unserer Leser sehr interessieren. Wie sind Eure Erfahrungen mit Heizkosten? Eventuell auch, was Wärmepumpen betrifft - darüber findet man in Bautagebüchern leider nur sehr wenig Informationen.

Sonntag, 3. August 2014

Gartenbau - Etappe 3

So weit, so gut! Unser Gartenbau ist im Grunde abgeschlossen. Es fehlt noch die Teichfolie (nebst Vlies und Sandbett), aber das muss jetzt erstmal bis zur Carport-Montage Mitte September warten.
Die Trockenmauern sind allesamt fertig und das Gelände ist auf die endgültige Höhe verzogen. Die Vegetation stellt sich außerdem schon ein, automatisch, und zwar in Form von massivem Unkraut-Aufkommens. Da wir selbst zu zweit mit Zupfen und Rupfen kaum mehr hinterher kommen, und Giftcocktails wie "Round Up!" keinesfalls in Frage kommen, haben wir jetzt Teile des Gartens mit einer Lichtundurchlässigen, aber Wasserdurchlässigen Folie abgedeckt. Im Herbst stellt sich das Wahstum der Unkräuter sowieso ein, und im kommenden Frühjahr werden wir das Bepflanzen der Hecken und der Staudenbeete vornehmen.
Hier einige Impressionen vom aktuellen Stand der Dinge:

Sie sind wieder da: Die Unkräuter des Grauens!
Die Trockenmauer vor dem Haus ist auch fertig
"Niemand hatte die Absicht eine Mauer ..."
Die Unkrautfolie: Bis zum Aussähern der Blumenwiese
Wasserdurch- aber Lichtundurchlässig
2 Anhängerladungen Blumenerde: und wieder ein neues Beet
Die letzte Pflasterarbeit steht leider noch aus: Das Mosaik
Bridge over troubled water: Unser Regenwasserauffangbecken